
Am 28. August 2010 findet in meiner Heimatstadt Reinfeld in Schleswig-Holstein wieder der “Historische Markt” im Rathausgarten statt. Er beginnt um 11.00 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr.
Und das Beste am Markt:
Die süße NaturalWorkinWoolyWitch Alvara alias “Die weltbeste Schraubzwinge” und ich werden am Markt mit eigenen kleinen Ständen teilnehmen! Jiiiiiiiiiiiiiiha!
Wie ihr eventuell, aber auch nur vielleicht gemerkt haben könntet, war ich ein klitzekleines bisschen schreibfaul. Aber wirklich nur ein wenig. Zu behaupten, dass sich die Schreibfaulheit gelegt hat wäre eine glatte Lüge, von daher schaun mer ma.
Mittlerweile hat sich einiges bei meinem kleinen Baby getan. Es hat sogar einen neuen Namen, nämlich: “Weiß-ich-schon-aber-ihr-noch-nicht-nääääänänänänäääää”
Gerade in den letzten Wochen hatte ich einige Termine mit Banken und meinem Vermieter. So wie es aussieht bekomme ich die Genehmigung in meiner Wohnung ein Gewerbe betreiben zu dürfen und mittlerweile weiß ich auch zu welcher Bank ich mit meinen Konten gehen werde. *JUCHU!!!* Meine ehemalige Handball-Trainerin quält sich für mich seit 3 Wochen durch den Versicherungsdschungel auf der Suche nach der passenden Betriebshaftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Ich bin ja mal gespannt und absolut dankbar, dass ich das Thema nicht mehr am Hals habe. Dann habe ich rund 70 Stunden am Layout für den Laden gearbeitet… mit dem Ergebnis, dasss ich vor knapp 2 Wochen beschlossen habe, dass ich das Layout doof finde bzw. es zwar schön aussieht, aber nicht zu meinem Baby passt. Naja, derzeit lehne ich mich entspannt zurück und warte darauf, dass eine Eingebung dahergeflattert kommt. Das Werkeln ist in dieser Zeit leider etwas zu kurz gekommen und die letzte Woche lag ich nach dem Göttinnen-Kongress mit einer dicken Erkältung und furchtbarem Husten flach. Tjoaaa, ich würde sagen, dass reicht als Zusammenfassung. Herzlich willkommen zurück Lena und Reh.
Lange habt ihr nichts neues von mir hier gehört, doch damit ist jetzt schluß! Hoffentlich…
Die letzten Monate war ich im Grunde ständig auf Achse, besuchte Freunde und diverse Ausstellungen, leitete ein Handfasting, war auf einer Moorwanderung, Mittelaltermärkten, Konzerten sowie Festivals… Nachdem ich am Sonntag gerade Jen und Thomas verabschiedet habe (wir waren zusammen auf dem Mittelaltermarkt in Öfendorf) kommt heute Abend auch schon wieder eine andere Freundin zu besuch.
Tja, und “nebenbei” habe ich natürlich weiter an Artikeln für meinen Laden gewerkelt - die Eröffnung habe ich derzeit auf Samhain verschoben. Ab dem kommenden Wochenende wird es die nächsten Wochen jeden Tag Fotos von einem neuen Werk geben. Darunter werden einige neue Wurzel-Wächter-Göttinnen sein, aber auch Arbeiten aus Speckstein, Palo-Santo, Linden- sowie Sandelholz. Zudem sind die meisten Speckstein-Göttinnen sowie diehier bereits veröffentlichten Schnitzerein ENDLICH fertig geölt. Teilweise dauerte der Prozess über 4 Monate!!! Auch von diesen Werken wird es neue Fotos geben…
… ihr dürft also gespannt sein und die nächsten Wochen gerne öfters vorbei schauen!
Die Süßkirsch-Liköre wurde mittlerweile von diversen Freunden verkostet und für gut befunden! Hier das Resümee:
1 . Der Kirsch-Anis-Mandel-Likör…
…ist eindeutig eine Geschmackssache. Wer Anis mag, wird den Likör lieben, wer Anis nicht mag sollte auf andere Varianten zurückgreifen. Wobei selbst die “Anis-Hasser” unter meinen Freunden den Likör für trinkbar befunden haben. Das wird wohl daran liegen, dass der Anis-Geschmack durch die anderen Gewürze abgerundet wird und nicht (wie beim Anis typisch) penetrant heraussticht.
Die Mandeln schmeckt man meiner Meinung nach übrigens garnicht heraus.
2. Der Kirsch-Vanille-Likör…
… wurde von allen für gut befunden. Durch die Gewürze passt er unserer Meinung nach jedoch am besten in die Kalte-Jahreszeit. Leicht erwärmt stellt er eine echte Alternative zu Glühwein dar.
3. Der Kirsch-Apfel-Likör…
… wurde von einer Freundin liebevoll in “Kirsch-After-Eight” umgetauft.
Die Pfefferminze ist deutlich herauszuschmecken, was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Man trinkt den Likör und denkt: “Hä?” Dann trinkt man noch einen Schluck und noch einen und noch einen und hört nicht mehr auf.
Ein Likör, der alle positiv überrascht hat. Ich finde, dass er gut in die Sommerzeit passt. Er bringt eine gewisse dezente sowie abgerundete Säure und Frische mit sich. Er sollte gekühlt getrunken werden.
Und wo ich gerade dabei bin stelle ich gleich das Rezept für mein letzes Likör-Experiment online, den Kirsch-Anis-Mandel-Likör. Momentan bin ich relativ spektisch, weil der vorgewürzte Vodka sich getrübt hat. Naja, mehr werde ich heute Abend wissen.
Benötigt werden
- 2 Liter Kirsch-Liköransatz (siehe hier)
- 1 Flasche Vodka (ca. 700 ml)
- brauner Rohrzucker
- 2/6 Vanilleschote (entmarkt - aus dem Mark z.B. Vanillezucker fürs nächste Jahr machen)
- 4-5 Teelöffel Anis
- kleine Hand voll Mandeln
- 4 Nelken
- 2 Zimtstangen
- Teefilter
- Flaschen
Vodka-Gewürzmischung
- 2/6 Vanilleschote
- 2 Nelken
- 1 Zimtstange
- 2 Teelöffel Anis
- 5-10 Mandeln
Gewürze in den Vodka geben und ca. 5 Tage ziehen lassen.
Zubereitung
Die vorbereitete Kirsch-Wein-Zitronensaft-Pampe (siehe hier) nach ca. 6 Tagen abseihen. Vodka abseihen und die Gewürze entsorgen. Ca. 2 Liter Kirsch-Liköransatz aufkochen lassen. Sobald das Gemisch kocht einen Teefilter mit 1 Zimtstange, 2 Nelken & 2-3 Teelöffeln Anis hinzugeben und ca. 3-4 Minuten unter rühren kochen. Anschließende den Gewürz-Beutel rausnehmen und den Liköransatz leicht abkühlen lassen. Nach Geschmack mit braunem Rohrzucker süßen ( habe X große Suppenkelle dazugegeben = ca. X Gramm). Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelößt hat. Den Liköransatz weiter abkühlen lassen und dann den gewürzten Vodka hinzugeben. Den Likör in Glasflaschen füllen und übergangsweise mit Watte verschließen.
Fertig.