Archiv: März 2009

Edelstein-Chakren-Set oder Kraftsteine hui - Verpackung pfui

Manchmal gibt es Tage, an denen ich mich frage, ob meine Ansprüche bezüglich der Artikel für meinen Laden einfach zu hoch gesteckt sind… Heute war mal wieder so ein Tag.

chakra

Letzte Woche habe ich Edelstein-Chakren-Sets von einem namenhaften Hersteller bestellt. Besonders die Philosophie des Unternehmens, die Zusammenarbeit mit “führenden Heilsteingrößen” wie Ginger und die qualitativ hochwertigen Kraftsteine haben mich angesprochen. Heute wurden sie geliefert.
Die Steine an sich sind einfach wunderschön. Sowohl energetisch als auch optisch. Ich habe selten so kraftvolle Steine fühlen dürfen. Einfach klasse! In den Sets sind jeweils 7 schöne Edelsteinscheiben mit einem Durchmesser von 3 cm enthalten. Das Set beinhält folgende Kraftsteine:
- Amethyst
- Bergkristall
- blauer Chalcedon
- Rosenquarz
- Orangencalcit
- Carneol
- roter Jaspis

Nun wirst du dich vielleicht fragen, was mich an diesen Chakren-Sets stört, wenn die Kraftsteine so klasse sind. Ganz einfach: DIE VERPACKUNG!!!
Optisch sieht das blaue Kästchen und die Satin-Einlage wirklich ansprechend aus… aber, ihr habt sie auch nicht gerochen! Boa. Chemie pur! Als ich das Päckchen öffnete stellte ich mir die Frage, woher nur dieser grausliche Geruch stammte.
Ich öffnete die blauen Kästchen und stellte fest, dass die Sets in (vermutlich) Cellophan eingeschweißt waren. Wer ist nur auf die grandiose Idee gekommen Kraftsteine in Kunststoff zu verpacken? Also schnappte ich mir als erstes ein Messer und befreite die schönen Steinen aus ihrem Gefängnis. Nachdem ich sie mit Quellwasser gewaschen hatte ( St. Leonhard machts möglich), legte ich sie nach Sorten sortiert in Glasschälchen und gönne ihnen jetzt ersteinmal ein Erholungsbad in Lavendelblüten.
Dann nahm ich mir das Kästchen vor. Ich rieb am Satin und stellte zu meinem Missvergnügen fest, dass selbiger vermutlich auch aus Polytierchen besteht. Juchu! Nachdem sich meine Augen wieder vom verdrehen erholt hatten beschloss ich, dass ich diese Sets so nicht verkaufen will. Und nochmal die Frage:  Wer ist nur auf die grandiose Idee gekommen Kraftsteine in Kunststoff zu verpacken?!? Also entfernte ich kurzerhand das Satin.
Darunter kam eine Schaumstoffschicht zum Vorschein. Wie war das nochmal mit dem Kunststoff? Naja - ok. Kompromisse sollte man machen können, und von der Idee her ist es sicherlich sinnvoll die Steine in einem vorgeformten Bett aufzubewaren. Aber ich sehe schon einen Unterschied darin, ob die Steine direkt in Berührung mit dem Kunststoff kommen, oder sich ein natürliches Material dazwischen befindet.
Nachdem ich dann den Schaumstoff, samt der darunter liegenden Pappschicht aus dem Pappkästchen entfernt hatte, wusste ich auch, woher der chemische Geruch kam. DER KLEBER. Boa. Wir haben in der heutigen Zeit doch wirklich die Möglichkeit auf geruchsneutralen Klebstoff zurückzugreifen, wenn es denn umbedingt sein muss…  Wer ist nur auf die grandiose Idee gekommen einen so abartig stinkenden Kleber zu verwenden?!? Da vergeht einem beim Öffnen gleich die Lust mit den Steinen zu arbeiten! Wie mich sowas annervt! *argh*

Tja. Nun weiß ich noch nicht so recht, was ich mit den Kästchen anfangen werde. Sofern ich die Kästchen irgendwie vom Kleber und dem dazugehörigen Geruch befreien kann, werde ich das Polytierchen-Satin gegen Baumwollsatin austauschen. Sowas gibt es nämlich auch, ist eben nur teurer als die Kunststoffvariante. Wobei ich persönlich natürliches Leinen oder Seide am Schönsten finde. Mal sehen, wofür ich mich entscheiden werde ;-) .
Für den Versand werde ich kleine Beutelchen nähen, in denen ich die Steine legen werde. Denn trotz Cellophan und Schaumstoffbett purzelten einige Steinchen in den Kästchen wild durcheinander und ich will nicht riskieren, dass sie sich weh tun oder verletzen.
Nachdem sich die Steine im Lavendelbett erholt haben werde ich sie am nächsten Vollmond erst einmal in einer meiner Lieblingsquellen waschen und energetisch reinigen.

Vielleicht bin ich diesbezüglich wirklich kleinkarriert, aber ich sehe eben auch die Sicht das Kunden und nicht nur die des Verkäufers. Hätte ich als Kunde diese Sets (vielleicht war das ja auch nur ein “Ausrutscher” des Herstellers) so erhalten, wäre ich richtig enttäuscht gewesen. Nicht wegen den Steinen, die sind wirklich klasse, aber trotzdem zählt ja auch irgendwo das Gesamtpaket. Und das konnte mich so in der Form leider nicht überzeugen. Hinzu kommt dann noch der Preis. Würden diese Sets im Verkauf 10 Euro kosten könnte ich mich vielleicht noch damit anfreunden, aber ich habe sie bei einigen Läden schon für knapp 35 Euro gesehen! Meine Verkaufpreisvorstellungen sehen da zwar ein wenig Kundenfreundlicher aus ( ca. 22-25 Euro), aber trotzdem… *nörgel* ;-)

Sobald ich die Säckchen genäht und die Verpackungsalternative hergestellt habe, gibt es dann einen neuen Bericht zu den Chakren-Sets. Hach… und die Kraftsteine sind soooooo schön! Ich glaube, dass ich ein Set für mich behalten werde. *nickt* Ja. Eine seeeeeeeeehr gute Idee Lena.

Gemüseeintopf und andere Aufmunterungen

Heute morgen.
6.00 Uhr. Der Wecker klingelt. Och nööööö. Dagegen! Die Hand tastet im Halbschlaf nach dem Missetäter. Und rums. Aus das Ding. Umdrehen. Weiterschlafen. Schööön. Der Regen peitscht. Gegen die Fenster. Tak tak tak tak tak tak.

6.30 Uhr. Das Handy klingelt. *arggggggh* Wo habe ich das Mistding schon wieder versteckt?
Lena an Kopf: Kopf, sag Augen öffnen!
Kopf an Augen: Öffnen.
*keine Reaktion*
Kopf an Augen: Augen öffnen!
*keine Reaktion*
Lena an Kopf: Hallo? Echo!
Kopf an Lena: Hallo!
Lena an Kopf: “Augen öffnen, aber zak zak!”
Kopf an Augen: ÖFFNEN! SOFORT!
Augen an Kopf: Vergiss es.
Kopf an Schultern: Zucken.
Füße an Kopf: Wir gehen schonmal los.
Gehör an Kopf: *nöt nöt nöt nöt*
Tastsinn an Kopf: Hart. Kalt. Groß. Glatt. Rechteckig
Kopf an Lageplan: Suchen!
Lageplan an Kopf: Gefunden!
Kopf an Lageplan: Und?
Lageplan an Kopf:  Hä?
Kopf an Lageplan: Was ist es denn nun?
Lageplan an Kopf:  Tür.
Kopf an Hand: Tür öffnen.
Hand an Kopf: Klopf klopf.
Kopf: ?
Hand an Kopf: Schon längst 3 Türklinken weiter.
Gehör: NÖT NÖT NÖT NÖT NÖT.
Kopf: Error.
Erreiche das Handy. Handy geht aus. Batterie leer. Schön! Dann kann ich jetzt wohl auch richtig aufstehen.

6.35 Uhr. Lena auf den Weg in die Küche. Augen noch immer halb geschlossen. *RUMS* Fuß erwischt Perlenkiste. Fuß tut weh. Perlenkiste kippt um. Perlenkistendeckel öffnet sich. Perlen verteilen sich im Wohnzimmer. Lena flucht.

6.40 Uhr Lena erreicht Küche.
Fuß an Kopf: Naß!
Kopf an Mund: Bä!
Mund: Bä!
Augen an Kopf: Achtung Achtung. Suppensee.
Kopf an Augen: Zu spät!
Füße an Kopf: *patsch patsch*
Lena an alle: Klappe halte! Zu früh!

Rückblick I: Abend. Küche. Lena stellt zum auftauen selbst gemachten eingefrorenen Gemüseeintopf auf die Arbeitsplatte. Für morgen Mittag. Gemüseeintopf in Aufbewahrungsdose. Selber Ort. Gleiche Zeit. Nur ein wenig später. Gemüseeintopf taut auf. *plip plap* Selber Ort. Gleiche Zeit. Nur ein wenig später als später. *Tropf tropf*. Gemüseeintopf auf Arbeitsplatte. Runter von der Arbeitsplatte. In den Küchenschrank. Auf die Fliesen. Unter die Wasserflaschen.

RückblickII: Gemüseeintopf in Aufbewahrungsdose. Aufbewahrungsdose in Gefrierschrank. Gemüseeintopf dehnt sich aus. Aufbewahrungsdose dehnt sich nicht aus. Aufbewahrungsdose reißt auf.

Lena freut sich. Später.

Und die Moral von der Geschichte? Heute Mittag gibt es Paella und am Abend eventuell neue Berichte von der letzten Werkelwoche, nachdem ich meine Küche komplett durchgeschrubbt habe. Gemüseeintopf eignet sich übrigens hervorragend als natürlicher Kleber…;-)

Farben der Provence und ein experimentelles Wochenende

Dieses Wochenende war nicht umbedingt “produktiv”, aber dafür experimentell gemütlich! Ende der Woche kamen sie endlich: Die Farben der Provence! Dabei handelt es sich um natürliche Farbpigmente, die aus den weltberühmten Ockerbrüchen in der Nähe Apt und Roussillon in Frankreich stammen. Ich fange lieber von Vorne an.

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, schnitze ich für meinen Laden derzeit Göttinnen-Figuren. Einige der Arbeiten, wie z.B. die Yule-Göttin, sind sehr zeitaufwendig. Das führt dazu, dass der spätere Verkaufspreis relativ hoch liegen wird ( mind. 150 € ). Das kann sich natürlich nicht jeder leisten. Daher habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich auch solche Figuren Menschen mit einem kleinen Geldbeutel zugänglich machen kann. Schnell kam die Idee von den komplexen Göttinnen Abdrücke zu nehmen und Gießformen herzustellen. Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber das wird schon irgendwie klappen. ;-) Dann stellte sich natürlich die Frage, welches Material ich zum Gießen verwenden will. Viele Hexenläden verkaufen Göttinen aus sogenanntem “Gießholz” oder “-stein” (Polystone), wie zum Beispiel diese hier. Das Rohmaterial bekommt man zwar in jedem gut sortierten Bastelladen (manchmal auch in Baumärkten) und ist recht günstig, aber für mich kommt es nicht in Frage. Es steht natürlich jedem frei dieses Material und aus ihm gefertigte Figuren zu verkaufen bzw. zu kaufen, nur bezweifle ich persönlich ziemlich stark, dass sich Energien in ihnen wohl fühlen oder sich freiwillig dort aufhalten. Ich verstehe manche Menschen in diesem Punkt wirklich nicht. Wir reden so großartig davon, dass wir “naturspirituell” sind und die Natur achten sowie ehren und dann stellen wir uns eine Göttinnenfigur aus Kunstharz auf den Altar? Wer das als Deko schön findet, bitte gerne. Ich würde aber nie mit einer solchen Göttin energetisch oder magisch arbeiten. Mich würde schon interessieren, wie sich die Göttin fühlt, wenn sie oder über Kunststoff und Kleber gerufen wird. Muss schon toll sein…
Zurück zum Thema. Am schönsten würde ich es finden, wenn ich die Göttinen aus Ton gießen würde. Dazu fehlt mir leider zum einen (noch) das Wissen. Aufgrund der Stärke der Göttinnen müsste ich diese mit einem Holraum gießen, da sie sonst beim Brennen platzen würden. Aber wie mache ich das? Zum Anderen bin ich noch auf der Suche nach einer Person mit einem Brennofen, die mir die fertigen Rohlinge Mondphasengerecht brennt. Wobei ich mit etwas Glück den Punkt bald geklärt haben werde, da ich bei einer meiner langen Trainingsläufe in einem Nachbardorf auf ein Töpferatelier gestoßen bin.
Naja, meine Grübellei endete beim guten alten Gips. Also habe ich vor die ersten Figuren aus Gips zu gießen. ABER, einfacher weißer Gips ist natürlich viiiiiel zu langweilig. In den Gips werde ich Heilsteine einarbeiten, um die energetische Arbeit mit den Göttinnen zu erleichtern. Zudem habe ich vor den Gips zufärben. Nach all der Nörgellei über Gießholz- und -stein wäre es natürlich ziemlich unsinnig, wenn ich den Gips mit synthetischen Farben färben oder am Besten noch mit Acrylfarbe anmalen würde. Und dann stieß ich natürlich rein zufällig auf die oben genannten Ocker- und Mineralienfarben aus Frankreich. Bereits in der Steinzeit nutzen die Menschen unter anderem Ocker für Ihre Höhlenmalerein und auch bei Ausgrabungen vorzeitlicher Grabstätten konnten Ockarstreuungen nachgewiesen werden. Ocker gehört damit zu den ältesten von Menschen benutzen Farben. PERFEKT!
Ich weiß zwar noch nicht, ob es funktionieren wird, aber ich freue mich schon riesig auf die ersten Versuche! Ende dieser Woche kamen sie also. Beim Öffnen des Päckchens war ich gespannt wie ein kleines Kind, dass ein Weihnachtsgeschenk auspackt. Überrascht war ich von der Farbvielfalt und -intensität der Ockertöne. Ich habe noch nie Farben gesehen, die sich so schön anfühlen wie diese Ockerfarben. Sie haben eine unglaublich sanfte Schwingung, die ganz tief in die Seele eindringt. Ich wurde zurückversetzt in unsere Vergangenheit und sah unsere Ahnen, wie sie roten Ocker in rituellen Zeremonien einsetzten. Man muss das wirklich mit eigenen Augen gesehen und vor allen Dingen gefühlt haben, um diese tiefe Ehrfurcht und Verbindung mit dem Materiel Ocker nachvollziehen zu können. Es ist einfach unbeschreiblich! Über die folgenden Links gelangt ihr zu den Ockerfarben und Oxydfarben, die ich bestellt habe. Weitere Informationen zum Abbaugebiet und der Herstllung der Farben gibt es hier.

Das Wochenende habe ich unter anderem mit der Bewirtung meiner Eltern (die bauen nämlich gerade ihre Küche um) und meines Bruders sowie seiner Freundin verbracht. Mit Außnahme von Jenny waren diese relativ schockiert darüber, dass vegetarisches Essen auch schmecken kann, Reis nicht aus dem Beutel kommen muss, frische Champignons essbar sind und man wirklich ohne Fertiggewürzmischungen sowie Glutamat kochen kann. Meinem Vater konnte ich sogar Blumenkohl und Broccoli unbemerkt unterjubeln. :-D Auf der anderen Seite hätte ich es vor 2 Jahren selbst nie für möglich gehalten, dass gekochtes Gemüse wirklich lecker sein kann und vegetarische Brotaufstriche besser schmecken als so mancher Aufschnitt. Das kommt davon, wenn man nur Dosengemüse kennt und mit 25 das erste Mal in seinem Leben frische gekochte Möhren ist… Eigentlich ganz schön traurig. An dieser Stelle nochmal ein riiiiiiiiiiiiiiesen Dankeschön an Jen, Geli, Caillean und vor allen Dingen La Baliza, die mich bei meinem Weg  zu einer artgerechteren Ernährung so toll begeleitet und unterstützt haben!

Außerdem war ich stundenlang im Wald und habe munter Heilsteine sortiert und für Runensets ausgesucht. Zwei habe ich bereits graviert, wobei ich Odins Runenlied vor mich her sang. Leider sah man die Runen nach dem Waschen nicht mehr so gut. Jetzt weiß ich wenigstens, warum man im Handel immer nur Runensets aus Heilsteinen findet, bei denen die Runen lackiert sind. Tja. Nun finde ich Lack, genau wie Polytierchengießharzfiguren, scheiße. Ich versaue doch nicht die schönen Heilsteine und Runen mit Lack. Kommt garnicht in Frage! Und dann kamen mir wieder die schönen Ockerfarben in den Sinn. *Freude!* Also habe ich die Runen mit den Ockerpigmenten nachgezogen. Ich muss zwar noch ein wenig experimentieren, aber mit dem Ergebnis bin ich bereits sehr zufrieden. Sicherlich haftet die Ockerfarbe nicht so gut an den Heilsteinen wie Lack und wenn man die Runensteine mit einer Bürste sowie Wasser bearbeitet lößt sie sich, aber man kann eben nicht alles haben. Außerdem, wer schrubt schon auf seinen Runen rum? (Außer natürlich Lena, die die Haltbarkeit testen will. ;-) ) Wobei, da fällt mir gerade ein, dass ich die Runen vielleicht auch mit Bienenwachs versiegeln könnte . *hmmmm* Das werde ich mal ausprobieren.

Nachdem ich gerade auf die Uhr gesehen habe und mein Wecker bald klingelt, mache ich jetzt lieber schluss und wünsche euch eine angenehme Nacht und schöne Träume!

Die Möve Jonathan

Ich schaute heute morgen in mein Mailpostfach und fand dort die Nachricht einer lieben Freundin. In ihr enthalten war unter anderem die Geschichte der Möve Jonathan von Richard Bach. Vor vielen Jahren habe ich sie das erste Mal gelesen und ich lächelte, als sie mir nun wieder begegnete.

Wir alle leben dieses Leben und gehen unseren eigenen Weg. Wohin er uns führt, dass werden wir sehen. Wir streben und suchen nach unterschiedlichen Dingen, Pfaden, Träumen… Manche suchen länger, manche kürzer, doch letztendlich alle gleich lang, nämlich so lange, wie es für einen persönlich “richtig” ist. Ich sehe aus dem Fenster und einzelne Sonnenstrahlen durchbrechen die dichte Wolkendecke. Ich fühle Liebe und Freiheit und habe das Gefühl mich aufzulösen. Das Leben ist so unglaublich schön.

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mit vielen meiner Freunde gesprochen, die in den unterschiedlichsten Formen durch eine schwere Zeit gehen. Wut und Hass fühlte ich in ihnen, als sie mir ihre Geschichten erzählten. Hinter dieser Gefühlsfassade sah ich jedoch ganz viel Angst und Trauer. Ich wollte ihnen helfen und erkannte doch, dass ich es nicht kann. Ich kann kein Licht für diese Menschen in ihrer persönlichen Nacht sein. Sie können nur ihr eigenes Licht sein. Das Licht, welches sie in sich tragen, wird so hell scheinen, wie der Morgenstern.
Ich sehe diese Menschen, sehe ihre Wut, ihren Hass, ihre Angst, ihren Schmerz und ich sehe die Wut, den Hass, die Angst, den Schmerz jener, die sie ihn ihren Augen so verletzt haben und verletzen und ich fühle Liebe. Sowohl für das “Opfer” als auch für den “Täter”. Und ich sage, dass du immer sowohl Opfer und Täter sein wirst, wenn du es so willst. Jede Verletzung ist eine Selbstverletzung. Es ist dein Weg und deine Entscheidung, ob du dich weiter im Kreis drehen oder ihn durchbrechen willst. Der Hass, den wir in uns tragen gebirt nur Hass im Äußeren. Grade deswegen ist es wichtig diesen Hass zu fühlen. Denn die Suche nach dem Hass im Äußeren und Inneren ist auch ein Ausdruck der Suche nach Frieden. Und er ist da, der Hass. Ob wir ihn nun verleugnen oder nicht. Nahezu jeder trägt ihn in sich. Doch erst, wenn wir den Mut haben in unseren Seelenspiegel zu sehen und uns mit allem was wir sind, auch dem “Un-an-ge-nehmen”,  an-nehmen, aufhören uns zusammen-zu-nehmen, uns stattdessen aus-einander-nehmen, können wir das Licht sehen, dass wir in uns tragen. Erkennen wir unser eigenes Licht, öffnen sich die Augen um auch das Licht in jenem zu sehen, der uns vermeintlich weh-tut. Das Bild des “Täters” lößt sich auf und wird zum “Lehrer”.

Und was hat das Ganze mit der Möve Jonathan zu tun? Finde es selbst heraus und fliege mit der wirklichen Mowe Jonathan, die in uns allen lebt!

In Liebe.

Tatü tata - der Blog ist da!

Kennt ihr folgende Situation?

Man besucht eine Homepage und *wuschhhhhh*, da ist es geschehen:
Innerhalb des Bruchteils einer Sekunde ertönt ein Kreischen. Der Überlebensinstinkt treibt einen dazu blitzschnell mit einer Hand die Augen zu bedecken und die andere tastet panisch nach einer Sonnenbrille. Fluchend fragt man sich, ob zu grelle Farben nicht unter Körperverletzung fallen, während man sich mit Sunblocker eincremt. Nachdem die Jalousie vom Schlafzimmerfenster abmontiert und an den Bildschirm gedübelt wurde, begibt man sich dann ins Gästebuch um sich ordentlich zu beschweren. Dort verleihst du deiner Empörung LAUTSTARK und SMILIEINTENSIV Ausdruck, schickst deinen äußerst freundlichen Eintrag ab, nur um die Nachricht zu erhalten, DASS DU DIE ZEILENLÄNGE ÜBERSCHRITTEN HAST! Nachdem du deine alte Tastatur, welche nach einem gut gezieltem Faustschlag zerbrochen ist, gegen eine Neue ausgetauscht hast, entfacht die unverschämte Beschneidung der eigenen Meinungslängenfreiheit die Freiheitskämpfernatur in dir und veranlasst dich dazu einen 3 Seiten langen Aufsatz über Menschenrechte und Meinungsfreiheit zu verfassen. Als du den Ersten der 57 Teilabschnitte für die einzelnen Gästebuch Einträgen eingefügt, 8 mal den Sicherheitscode neu eingegeben und nach 15 Minuten ENDLICH erfolgreich abgeschickt hast, erhälst du dann die erquickende Mitteilung: “Es ist ein unbekannter Fehler aufgetreten. Bitte versuchen sie es erneut oder kontaktieren Sie den Admin über IHR_NAME @ IHRE_DOMAIN.de.” Der Text ist natürlich weg.

Wirklich dramatisch wird es natürlich, wenn es sich dabei um den eigenen Blog handelt… 
…den man sich das erste Mal auf einem anderen Bildschirm angesehen hat.

Ohhhhhhhhhhh das Leben ist schön!

Kann man sich eigentlich selbst auf Schmerzensgeld verklagen?

 

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich freue mich den Blog heute offiziell für eröffnet zu erklären und wünsche euch viel Spaß beim Lesen! Es ist möglich zu den einzelnen Beiträgen Kommentare zu verfassen und so würde ich mich über euer Feedback, Gedanken sowie Anregungen sehr freuen. Gästebucheinträge sind natürlich auch klasse… Ich übernehme aber keine Garantie für nichts!  ;-)

Liebe Grüße
Lena

Verwerkelt & zugehext läuft unter Wordpress 2.7.1
Anpassungen und Design by Lena basierend auf den Anpassungen und dem Design von: Gabis Wordpress-Templates
credits for brushes to Strangeangels and: Zatstyles